Greenshowroom

Eco Deluxe: gut aussehen mit gutem Gewissen – High Fashion und Nachhaltigkeit im Einklang
Ein feines Top aus lochperforiertem Leder. Eine elegante Spitzenbluse mit modernen Kimono-Ärmeln. Eine festliche Evening-Hose im Smoking-Stil. Ein schillerndes Cocktailkleid mit schicken Volants. Eine schmale Skinny-Jeans im Rockstar-Look. Eine abendliche Clutch-Bag in angesagter Kuvert-Form. So sieht grüne Mode von heute aus – exklusiv, trendy, absolut ökologisch – Green Glamour! Bekannte Vorreiterin dieses Green Glamour Gedankens ist die britische Designerin Stella McCartney. Sie beweist, dass ökologisch korrektes Design nicht nach Jute und Sackleinen aussehen muss, sondern elegant und tragbar sein kann. Für ihre Kollektionen verzichtet sie auf Leder und Pelz, verwendet stattdessen Biobaumwolle und Recycle-Stoffe, die frei von PVC sind. Ihrem modernen, luxuriösen Power-Look liegt die Modewelt zu Füßen. Eine Vorbild-Funktion, die bei jungen, nachhaltig produzierenden Designern große Wirkung zeigt – und Mut macht. Öko-Mode boomt!
Immer mehr Labels sind in der Fashion-Industrie etabliert und bewegen sich kommerziell im Aufschwung. Noch nie fiel es ihnen leichter, den ökologischen Anspruch mit den Bedürfnissen der Szene zu koppeln und modische Visionen realistisch umzusetzen. Labels im Greenshowroom: hochwertig und nachhaltig Eine Ikone in Sachen Green Fashion ist Safia Minney mit ihrem Label People Tree. Die Engländerin ist ein Multitalent und neben ihrer Funktion als Geschäftsführerin und Designerin auch eine gefragte Rednerin und Buchautorin. Die Stücke von People Tree bestechen durch ihren femininen Chic, so zum Beispiel kurzgeschnittene Zip Up Jackets oder knielange Kleider mit floralen Mustern. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch Prominente wie Emma Watson sich gerne in den grünen Kreationen zeigen.
Direkte Wurzeln in der Mongolei hat edelziege zu bieten. Saruul Fischer, gebürtige Mongolin und Inhaberin des Modelabels, schlägt mit ihren Kreationen aus Kaschmir-Wolle die Brücke von ihrer mongolischen Heimat in ihre Wahlheimat Deutschland. Das Label besticht durch Kleidung und Accessoires aus purem, herrlich weichem Kaschmir und sorgt so für ein luxuriöses Wohlgefühl. Die Wolle stammt dabei von frei lebenden und nicht in Massentierhaltung gezüchteten Tieren in der Mongolei und wird dort auch bis zum fertigen Produkt verarbeitet. Die beiden Designerinnen Anne Trautwein und Anja Schneemann des Labels Luxaa beeindrucken mit ihrer Kollektion aus Tyvek, bei der sie die weiche, papierähnliche und wasserabweisende Faser zu einem strapazierfähigen Garn verstricken, das bei 90 Grad waschbar ist, keinerlei Knötchen bildet und sich komplett recyceln lässt.

Der Clou: jedes Kleidungsstück kann zu Recycle-Zwecken zurückgegeben werden. Doch nicht nur dieser Öko-Gedanke macht das Modeunternehmen aus Halle so großartig. Es ist in erster Linie die Mode selbst, die begeistert – ein minimalistischer Clean-Chic mit reduzierten Schnitten in ruhigen Soft-Colors wie remeweiß, Puder oder Taubenblau: kurze Boxy Shirts, schmale 7/8-Pants, schwingende A-Linienröcke und cosy Grobstrick-Wear.
Nicht nur ökologisch, sondern auch modisch ein Highlight: die Leder-Outfits von deepmello – hergestellt aus Rhabarber. Geschäftsführerin Anne-Christin Bansleben hat eine Technik entwickelt, bei der Leder durch die in der Rhabarber-Wurzel enthaltenen Gerbstoffe auf natürliche Weise gegerbt werden kann. Mit spektakulärem Ergebnis: butterweiches, kaschmirgriffiges Leder, das atmungsaktiv und hautfreundlich ist. Die Signatures der Kollektion: sexy geschnittene Kleider mit Reißverschlüssen und Steppnähten, Keilabsatz-Wedges mit Knöchelriemen und Nieten – ein femininer Look mit Signalwirkung.
Die Schweizer Schmuck-Designerin Jana Keller verwendet Lachshaut – ein Abfallprodukt aus der Lebensmittelindustrie. Ihr Label Royalblush by Jana Keller ist nicht nur Trendsetterinnen ein Begriff, auch Hollywood-Stars wie Jessica Alba oder Daphne Zuniga lieben die formschönen Schmuck-Kreationen – besonders die Knoten-Armreifen mit Messing-Magnet-Verschluss.In Sachen Denim setzt das niederländische Label mudjeans Maßstäbe. Lease A Jeans nennt sich das Konzept, bei der Kunden ein Jeans-Produkt mieten und nach Gebrauch wieder zurückgeben können – damit daraus etwas Neues designt werden kann. Im Portfolio der Kollektionen: coole Skinnypants im Used-Look, lässige Jumper im Worker-Stil, sportliche Hoodies mit Kapuze. Das innovative Öko-Unternehmen Globe Hope aus Finnland gilt als Pionier auf dem Gebiet des Upcyclings. Vor mehr als elf Jahren kam die erste Upcycling-Serie auf den Markt, mittlerweile ist Globe Hope international erfolgreich. Das Vorgehen: aus alten Kleidungsstücken (Army-Jacken, Tischtücher, Segeltuch) werden neue Produkte im modernen Urban Style hergestellt wie Kleider, T-Shirts, Blazer oder Beuteltaschen, die frisch, jung und trendy aussehen. Jedes Teil ist ein Unikat, das eine ganz persönliche Geschichte erzählt. Denn anhand eingenähter Siegel kann man die Herkunft und die frühere Verwendung erfahren.

Modisch denken, nachhaltig handeln

Die international ausgerichteten Messen Greenshowroom und Ethical Fashion Show Berlin bieten ein Forum für diese Art von Mode-Unternehmen. Beide Messen sind repräsentative Events, die dem Zeitgeist entsprechen. Denn ein Blick auf die Modeszene lässt ein neues Bewusstsein für Qualität und Authentizität erkennen. Den Wunsch nach etwas, das Wert und Bestand hat. Das ökologisch korrekt und fair produziert wird. Das traditionelle Handwerksmethoden schätzt, aus unbedenklichen oder recycelten Materialien hergestellt ist und ethische Standards erfüllt.

Öko? Vergangene Klischees haben ausgedient, wenn es darum geht, High Fashion zu positionieren. Designerbrands, die unter nachhaltigen Aspekten arbeiten, werden in der Modeszene längst als Trendlabel gefeiert – weil ihre Entwürfe aktuell sind, mehr noch, weil sie richtungsweisend sind. Vor diesem  intergrund wird Designern, Verbrauchern und Trendsettern die Chance gegeben, traditionelle Handlungsweisen zu überdenken und sich verantwortungsbewusst mit Mode auseinanderzusetzen.
Im Zentrum des Greenshowrooms stehen Mode und Accessoires, die modernes Design und Luxus mit Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein in Einklang bringen. Gemeinsam mit der Ethical Fashion Show Berlin – spezialisiert auf Street- und Casual-Wear – ist die Veranstaltung ein wichtiger Teil der Berliner Modewoche und des Schauen-Kalenders. Zum 10. Mal werden sich in diesem Jahr ihre Tore öffnen. Anlässlich des Jubiläums zieht die Messe mit einem neuen Raum-Konzept zurück ins Hotel Adlon Kempinski. Die Modenschau des Greenshowrooms – die Salonshow – wird im Ballsaal inszeniert.
Modisch denken, nachhaltig handeln – diesen Leitsatz verfolgen Greenshowroom und Ethical Fashion Show Berlin sowohl im gehobenen Mode- und Lifestyle-Segment als auch im Street und Casual Wear Segment. Ein überzeugendes Konzept, das global seine Anerkennung findet und sich wie selbstverständlich in die Debatte um die Entwicklung des Eco Gedankens in allen etablierten Gesellschafts- und Lebensbereichen einfügt. Hochauflösendes Bildmaterial zu den Labels finden Sie unter http://green-showroom.net/bilder-der-labels/

Auf einen Blick
Messe: Greenshowroom
Datum: 8. bis 10. Juli 2014
Adresse: Hotel Adlon Kempinski, 1. Stock,
Unter den Linden 77, 10117 Berlin Mitte
Anreise: S-Bahn-Station Brandenburger Tor
Anmeldung und Infos: www.greenshowroom.com
Dialog: www.facebook.com/greenshowroom
Rahmenprogramm
Schauen, Networking-Party, Pressekonferenzen und -rundgänge, Vorträgen sowie Podiumsdiskussionen – vom 8. bis 10. Juli 2014 erwartet die Besucher im ewerk und im Hotel Adlon Kempinski ein volles Programm.
Ansprechpartner Presse:
Kern Kommunikation
Alex Vogt & Jana Kern
Tel: +49 69 65 00 – 88 65 / – 57 32
Fax: +49 69 65 00 – 86 54
E-Mail: presse@kernkommunikation.de
Messe Frankfurt Exhibition GmbH
Stefan Jakob
Tel: +49 69 75 75 58 22
Fax: +49 69 75 75 95 82 2
E-Mail: stefan.jakob@messefrankfurt.com
Hintergrundinformation Messe Frankfurt
Die Messe Frankfurt ist mit rund 543* Millionen Euro Umsatz und 2.026* Mitarbeitern eines der weltweit führenden Messeunternehmen. Die Unternehmensgruppe besitzt ein globales Netz aus 28 Tochtergesellschaften und rund 50 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 150 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 30 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2013 organisierte die Messe Frankfurt 114* Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland.
Auf den 578.000 Quadratmetern Grundfläche der Messe Frankfurt stehen derzeit zehn Hallen und ein angeschlossenes Kongresszentrum. Das Unternehmen befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.
Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com

*vorläufige Zahlen (2013)

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